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Lossespiegel

Lossespiegel 35

A 44 – Kaufungens Interessen  durchsetzen

 

Das große beherrschende Thema für die Gemeindeentwicklung ist nach wie vor das überregionale Verkehrsprojekt A 44. „Es ist uns in jahrelangen hartnäckigen Bemühungen gelungen, als Akteur im Planungsprozess A 44 vom Land Hessen ernst genommen zu werden. Seit 2014 sind wir mit den Nachbarkommunen, dem Landkreis und der Stadt Kassel, dem Land Hessen und Hessen Mobil im sogenannten Gemeinsamen Dialog. Es geht darum, unsere zentralen Forderungen in die Planungen zur A 44 einzubringen und durchzusetzen“, erläutert Bürgermeister Arnim Roß. Die Kaufunger Forderungen zusammengefasst sind:  F Umfassender aktiver Schutz vor Lärm und Schadstoffen.

F Der Erhalt des Trinkwasserbrunnens Kohlenstraße.

F Die Verhinderung von Autobahnumleitungsverkehr durch Kaufungen.

F Die Beibehaltung der Autobahnanschlussstelle Papierfabrik. Erste Ergebnisse wurden im Dialogprozess erreicht, aber es bestehen auch noch Differenzen. So bleibt der Trinkwasserbrunnen Kohlenstraße erhalten und es ist aktiver Lärmschutz an der Trasse vorgesehen in Form von Lärmschutzwällen und Lärmschutzwänden. Weiterhin gibt es eine Lösung zur Verhinderung von Autobahnumleitungsverkehr durch die Kaufunger Ortslage. Danach bleibt die B7 zwischen Oberkaufungen und Helsa als Umleitungsstrecke erhalten und wird zur Kreisstraße zurückgebaut. Lärmschutz und Umleitungsstrecke müssen aber noch vom Bundesverkehrsminister genehmigt werden. „Wir werden auf keinen Fall akzeptieren, dass Autobahnumleitungsverkehr mitten durch Kaufungen geführt wird“, sagt Arnim Roß. Uneinig sind sich Gemeinde und Verkehrsministerium insbesondere noch bei der Frage der Anschlussstelle Kassel­Ost.

Da die verschiedenen Lösungsvorschläge unterschiedlich tief ausgearbeitet sind, wurde in den Verhandlungen eine vergleichende Variantenbewertung nach einheitlichen Kriterien vereinbart. Hierfür hat auch der Runde Tisch A 44 Kaufungen Kriterienvorschläge gemacht. Die Forderung nach einer Variantenbewertung wurde nicht nur aus Kaufungen erhoben, sondern auch von anderen Verhandlungspartnern wie zum Beispiel Stadt und Landkreis Kassel. In der vergleichenden Variantenbewertung sind auch Söhre­Linien berücksichtigt. Über dieses Verfahren soll die Autobahntrasse ermittelt werden, die die Kaufunger Forderungen bestmöglichst umsetzt und für die Kaufunger Bevölkerung den bestmöglichen Schutz vor den Folgen des Autobahnverkehrs bietet.

„Ich erwarte vom hessischen Verkehrsminister, dass die Gespräche weiterhin ernsthaft und lösungsorientiert geführt werden und auf die Gemeinde zugegangen wird“, fordert Roß. Wie sich die Gemeinde Kaufungen am Ende zu dem Trassenvorschlag im Planfeststellungsverfahren positioniert, wird sehr davon abhängen, ob und wie auf ihre Forderungen

eingegangen wird. „Wir sind wehrhaft“, ergänzt die Fraktionsvorsitzende der Kaufunger SPD, Angelika Großberndt, die in den Verhandlungen mit dem Land Hessen selbst mit am Tisch sitzt. Kaufungen habe die Autobahn im Lossetal nicht erfunden und lehne sie ab. Es sei die Verantwortung des Landes, das die Autobahn plant, die Menschen im Lossetal vor den Auswirkungen zu schützen, ergänzen Roß und Großberndt.

„Die Konsolidierung der Gemeindefinanzen war eines meiner Ziele für diese Wahlperiode“, sagt Bürgermeister Arnim

Roß. Dabei sollte es keine Einschnitte in die soziale Infrastruktur geben und notwendige Maßnahmen

sollten im Dialog erarbeitet werden.

Deshalb habe er bereits in 2010 mit dem Bürgerhaushalt begonnen, so Roß, und jährliche Bürgerabende zum Gemeindehaushalt eingeführt. Der Bürgerhaushalt dient der Transparenz des Gemeindehaushaltes und der Diskussion darüber, wieviel Geld der Gemeinde zur Verfügung steht und wofür es ausgegeben wird. Die Haushalte der Gemeinde sind seit 2009 defizitär. In 2012 hat Roß das erste große Haushaltskonsolidierungskonzept aufgelegt. Das Defizit von damals 2,1 Millionen wird bis 2017 auf null zurückgefahren sein. Die Gemeinde hat dann wieder einen ausgeglichenen Haushalt. Erhebliche Sparanstrengungen, deutliche Einschnitte im personellen Bereich und auch Maßnahmen zur Einnahmeverbesserung waren dafür notwendig. Dazu gehörte auch die konsequente Einwerbung von Fördermitteln der EU, des Bundes und des Landes.

 

 

 
 

 


Auch in den kommenden Jahren muss die Gemeinde sparsam wirtschaften. Bei allen Sparbemühungen sind aber zwei Grundsätze zu beachten: F Keine Investitionsstaus. Der gute Zustand der baulichen Infrastruktur muss erhalten werden.


F Die soziale Infrastruktur darf weiterhin nicht angetastet werden. Wir haben sie durch alle Sparzwänge hindurch erhalten. „Eine soziale, solidarische und nachhaltige Haushaltspolitik bleibt mein Ziel“, erklärt Roß. Dabei werden Arnim Roß und die SPD den Bürgerhaushalt trotz aller Unkenrufe von CDU und GLLK fortführen und an dem Konzept festhalten. Der CDU geht diese Form der Bürgerbeteiligung teilweise schon zu weit. Der Aufwand wäre zu hoch und die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger zu gering. Außerdem wäre die Gemeindevertretung das gewählte Gremium zur Beratung des Haushaltes. Gleichzeitig wird von der GLLK kritisiert, dass noch zu wenig Bürgerinnen und Bürger kämen und die Schuld daran wird bei den politisch Handelnden gesucht, die angeblich immer noch nicht genug tun würden, damit mehr Bürgerinnen und Bürger kommen.

„Ich gehöre zu keiner dieser beiden Positionen“, sagt

Arnim Roß. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an Entwicklungs­ und Planungsprozessen der Gemeinde setze die Rolle der Gemeindevertretung nicht außer Kraft. Sie sei aber ein wichtiger Beitrag zu mehr Transparenz. Wichtig sei, so Roß, dass es solche Angebote für die Bürgerinnen und Bürger gibt, damit sie sich informieren und beteiligen können. „Von der GLLK­ wie der CDU­Position unterscheide ich mich dadurch, dass ich sage, es ist die Entscheidung der Bürgerinnen und Bürger selbst, von welchen Angeboten sie Gebrauch machen und an welchen

Stellen sie sich im Gemeindeleben engagieren“, erklärt Roß. Diese individuellen Entscheidungen seien zu respektieren. „Und wenn man die Summe des Engagements der Kaufunger Bürgerinnen und Bürger für das Gemeinwesen betrachtet, sei es bei den Angeboten der Gemeinde,

sei es bei den Vereinen, den Kirchen und so weiter, dann kann man nur feststellen, dass sich die Kaufunger Bürgerinnen und Bürger in großartiger Weise für unsere Gemeinde einsetzen“, ergänzt Roß. Zweifellos muss man das Format verschiedener Angebote immer wieder überprüfen, ob es noch attraktiv und interessant genug ist und bei entsprechendem Bedarf auch weiterentwickeln. Das habe man beim Bürgerhaushalt getan und so solle auch in der Zukunft verfahren werden, so Roß abschließend.

Wir bauen an der Zukunft  Kaufungens. Auch am Kreisel!

An Traditionen festhalten, aber auch für die Zukunft vorsorgen. Das ist der Ansatz einer moderaten Siedlungspolitik, wie wir sie in der Ausweisung der Bauflächen am Kreisel entwickelt haben.

Wenn wir uns die Entwicklung der Bevölkerungszahlen in Kaufungen näher betrachten, ist festzustellen, dass wir eine der wenigen Gemeinden

sind, die stabil ist und sogar mit leichten Zuwächsen rechnen kann. Unsere Gemeinde ist attraktiv und bietet eine hervorragende Infrastruktur für Bürgerinnen und Bürger jeden Alters. Kinderbetreuung, Schulen und Seniorenbetreuung sind bestens entwickelt. Wir wollen die Bevölkerungszahl Kaufungens, so der Beschluss der Gemeindevertretung vom

 

 

 
 

 


15.07.2015, bei 12.800 bis 13.000 Einwohnern stabilisieren. Das ist auch wichtig für die gleichbleibende Zuweisung von Finanzmitteln durch das Land und damit für die Sicherung der finanziellen Handlungsfähigkeit der Gemeinde. Nun ist es an der Zeit, neuen Wohnraum zu schaffen. Bei der Entwicklung des Rahmenplans für die Bebauung am Kreisel haben wir darauf geachtet, dass die Nachfrage nach Einfamilienhäusern genauso berücksichtigt wird wie die Schaffung von preiswerten Wohnungen für Menschen mit kleinerem Geldbeutel. Es können Wohnprojekte entwickelt werden, die generationsübergreifend das Zusammenleben von Jung und Alt fördern. Der Lückenschluss zwischen den Ortsteilen Nieder­ und Oberkaufungen wird mit diesen Baugebieten vollzogen.

Der Festplatz wird verlagert. Kaufungen wird also auch in Zukunft einen Festplatz haben. In unmittelbarere Nähe zum EDEKA ist bereits das Grundstück für den neuen Festplatz reserviert und vorbereitet. Bebauung und Erschließung von altem und neuem Festplatz werden so geplant, dass immer ein funktionsfähiger Festplatz zur Verfügung steht. Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Flächenverbrauch und das umweltbewusste Bauen mit den Möglichkeiten der regenerativen Energien haben wir dabei immer im Auge.

Gemeindeentwicklung, wie wir Sozialdemokraten sie anstreben, bedeutet ein Zusammenwirken verschiedener Instrumente. Dazu gehören die Förderung des Generationenwechsels in den bestehenden Siedlungen, um Leerstände zu vermeiden, die Nachverdichtung noch freier Bauflächen im Innenbereich, soweit sie durch die Eigentümer zur Verfügung gestellt werden. Gleichermaßen müssen der Bau von Einfamilienhäusern und der Mietwohnungsbau gefördert werden.

Wir dürfen in der Wohnraumfrage keine Konkurrenzsituation zulassen, die das soziale Miteinander gefährdet. Wir haben den Grundstein für eine weitere gute Entwicklung Kaufungens gelegt.

Kaufungen lebt mit seinen Kindern, Kaufungen lebt für seine Kinder. 

Arnim Roß und die 

SPD Kaufungen im Internet

www.arnim-ross.de www.spd-kaufungen.de


Unsere Kinder sind unsere Zukunft. So oder so ähnlich klingt es aus allen Mündern politisch verantwortlicher Personen. Dabei ist Reden und Handeln oft zweierlei. Wenn wir uns die Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Kaufungen ansehen, kommen wir zu dem Ergebnis, dass wir sehr gut aufgestellt sind und dass hier gehandelt wird. Die Gemeinde Kaufungen betreibt 6 Einrichtungen zur Kinderbetreuung. Die Qualität der Betreuung ist hoch, die Flexibilität der Inanspruchnahme durch das Modulsystem auch. Bürgermeister Arnim Roß hat sich in seiner Amtszeit sehr für den Ausbau der Kaufunger Kinderbetreuungseinrichtungen eingesetzt und mit großer Elternbeteiligung ein „Konzept für eine zukunftsfähige Kinderbetreuung in der Gemeinde Kaufungen“ erarbeitet. Dadurch konnte der Rechtsanspruch auf einen Kinderbetreuungsplatz ab dem 1. Lebensjahr pünktlich zum 1. August 2013 umgesetzt werden. Mit der Kooperativen Schulbetreuung wurde eine bedarfsgerechte und flexible Nachmittagsbetreuung für die Grundschulkinder eingeführt. Jedes Kind kann in der Grundschule ein Mittagessen erhalten. Und Kaufungen hat als erste Gemeinde im Landkreis Kassel eine flächendeckende Ferienbetreuung für alle Grundschulkinder aus Ober­ und Niederkaufungen eingeführt. „Diesen Weg will ich fortsetzen“, sagt Arnim Roß. Auf der Tagesordnung steht der weitere bedarfsgerechte Ausbau unserer Kinderbetreuungseinrichtungen. Die konstant steigende Auslastung der Kitas und der Schulbetreuung zeigt, dass diese Angebote benötigt werden insbesondere zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Weiterhin steht in den kommenden Jahren der Bau neuer Räume für die Schulbetreuung gemeinsam mit dem Landkreis Kassel an. Hierfür hat der „Arbeitskreis Kooperative Schulbetreuung“ , den Arnim Roß gebildet hat und dem die Schulleitung, das Schulverwaltungsamt des Landkreises Kassel, die Elternbeiräte und die Gemeindeverwaltung mit dem Bürgermeister an der Spitze anghören, schon viel Vorarbeit geleistet. „Das will ich fortsetzen und mit dem Bau der neuen Räume abschließen“, erklärt Roß. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Elternbeiräten will er fortsetzen. Für die qualitative Weiterentwicklung der Kinderbetreuung ist die Erziehungspartnerschaft mit den Eltern ein wichtiges Element. Die SPD Kaufungen hält nach wie vor an dem Ziel fest, dass die Betreuung unserer Kinder für die Eltern gebührenfrei sein soll. Es ist die Aufgabe der Gesellschaft, beste Bildung und Betreuung für alle jungen Menschen zur Verfügung zu stellen. Kinderbetreuungseinrichtungen sind heute Bildungseinrichtungen. Die vorschulische Bildung ist ein wichtiger Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Daher sollte für Kitas dasselbe gelten wie für Schulen. Allerdings kann die Gemeinde die Beitragsfreiheit nicht aus eigener Kraft erreichen. Das Land Hessen muss sie zum Ziel erklären und die Finanzierung übernehmen. Da Hessen zukünftig beim Länderfinanzausgleich besser gestellt wird, sollte das möglich sein. Daher fordert die SPD, dass die durch den neuen Länderfinanzausgleich eintretende finanzielle Entlastung des Landes Hessen zur Finanzierung kostenfreier Kitas verwendet wird. Sozialdemokratische Politik steht dafür, dass die Bildung und die Betreuung der Kinder für alle in ausreichender und guter Qualität zur Verfügung stehen. Die Weichen müssen jetzt gestellt werden.

Nachhaltigkeit, Daseinsvorsorge und erneuerbare Energien

Die Energiewende gehört zu den Zielen der SPD Kaufungen. Dazu gehört der Ausstieg aus dem Atomstrom, die Erzeugung von Energie auf regenerative Quellen umzustellen und die dezentrale Erzeugung von regenerativer Energie zu fördern. Die Dezentralität hält die Wertschöpfung in der Region, lässt Arbeitsplätze in der Region entstehen, gibt regionalen Investoren eine Chance. Es geht um die Dezentralisierung der Energieversorgung und die Demokratisierung des Energiesektors. Wir wollen weg von der Vormachtstellung der großen Konzerne, wir wollen wieder mehr Energie vor Ort erzeugen und vor Ort wieder mehr Einfluss auf den Energiebereich bekommen. Hier haben wir seit 2010 deutliche Fortschritte gemacht und wichtige strukturelle Weichenstellungen vorgenommen:  zept für Kaufungen Ein Klimaschutzkon­

wurde erarbeitet. Die Gemeinde Kaufungen hat sich zum Ziel gesetzt, sich bis 2030 vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen, also CO2 – neutral zu werden. Dies hat die Gemeindevertretung bereits am 3. Februar 2011 mit den Stimmen der SPD­Fraktion beschlossen. Ein       Klimaschutzkonzept wurde erarbeitet, das uns den Weg dorthin weisen soll. Die Umsetzung ist nicht leicht, da die finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde sehr begrenzt sind aufgrund der schlechten Finanzausstattung der hessischen Kommunen durch das Land Hessen.

 Stadtwerken Kassel Gemeinsam mit den

wurde das Gemein­

dewerk Kaufungen am 15. Januar 2014 gegründet. Danach haben wir die Rekommunalisierung der gemeindlichen Stromnetze durchgesetzt. Damit ist für Kaufungen die kommunale Hoheit über die Gestaltung dieser wichtigen Infrastruktur wieder hergestellt.

 

 

 
 

 


Das Gemeindewerk Kaufungen ist das neue Energieversorgungsunternehmen mit sauberer Energie für die Region. Der Strom kommt zu 100 Prozent aus Wasserkraft. Atomstrom ist mit unserem Gemeindewerk also Vergangenheit. Wir setzen auf eine klima­ und umweltfreundliche Versorgung. Weil erneuerbare Energien die lokale Wertschöpfung steigern, steigern sie die Lebensqualität und sichern die Zukunftsfähigkeit der Kommunen. Und das gelingt, ohne die Energieversorgung der Bürger aufs Spiel zu setzen. Sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen und gesellschaftlichen Gesichtspunkten ist der Umstieg auf erneuerbare Energie sinnvoll und geboten. Unser Gemeindewerk will die Energiewende. Für das Klima und für die Menschen. Und wir haben bereits damit begonnen!

Unser Gemeindewerk hat sich mit der EnergieNetz Mitte GmbH auf die Modalitäten des Kaufs des Stromnetzes in Kaufungen geeinigt. Die Unterzeichnung des Kaufvertrages erfolgte am 26. November 2015. Zum 1. Januar 2017 wird die Stromverteilnetze in ihr Eigentum übernehmen. Bürgermeister Arnim Roß freut sich über die erfolgreichen Verhandlungen: „Nur ein Jahr nach Konzessionierung unseres Gemeindewerks wurde der Netzkaufvertrag unterzeichnet. Das zeigt, dass wir mit dem Gemeindewerk auf einem guten Weg sind, die Energiewende in Kaufungen zügig voranzubringen. Denn wir gestalten sie!“

Energie in Bürger­

 hand.

Viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind Mitglieder der EnergieGenossenschaft KaufungerWald eG und engagieren sich in ihren Gremien. Wir werden die Energiegenossenschaft auch weiterhin unterstützen. Sie ist ein wichtiges Instrument zur Organisation der Bürgerbeteiligung im Energiesektor. Das Stichwort lautet „Energie in Bürgerhand“. Die Chancen der neuen Energien wie Solarthermie­, Photovoltaik­ und Holzhackschnitzelfeuerungsanlagen sollen bei den gemeindeeigenen Liegenschaften genutzt und gefördert werden. Bei jedem Neubau und jeder anstehenden Sanierung von gemeindeeigenen Gebäuden hat für uns die Energieeinsparung höchste Priorität. Bei der Planung zukünftiger Baugebiete sollen erneuerbaren Energien – insbesondere der Solarenergie – ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Aber auch im Altbaubestand muss eine bessere Energieeffizienz angestrebt werden. Dabei soll das Ortsbild erhalten bleiben, was in dem großen Fachwerkbestand Kaufungens eine besondere Herausforderung darstellt.

 

denen zur Verfügung steht, die es sich leisten können. Deshalb werden wir jedem eine klare Absage erteilen, der in Richtung einer Privatisierung der Wasserversorgung arbeitet. Wir dürfen die Versorgung mit Trinkwasser nicht rein auf Profit ausgerichteten Wirtschaftsunternehmen überlassen. Der Wasserpreis darf sich nicht an maximalen Gewinnen orientieren, sondern muss so gestaltet sein, dass er für alle bezahlbar ist und die Aufwendungen ausreichend berücksichtigt.

Es ist unsere gesellschaftliche und politische Aufgabe, durch Aufklärung dazu beizutragen, dass Wasser nicht verschwendet wird und für die kommenden Ge­

nerationen gesichert wird. Die SPD in Kaufungen wird alles dafür tun, dass im Zusammenhang mit dem drohenden Bau der Autobahn A 44 keine Gefährdung oder gar Schließung des Brunnens Kohlenstraße zu befürchten ist. Die Verhinderung der Tank & Rastanlage, welche die Schließung des Brunnens unwiderruflich zur Folge gehabt hätte, konnte verhindert werden, der Brunnen bleibt erhalten. Allerdings soll er nach den bisherigen Plänen während der Bauzeit vorübergehend geschlossen werden. Nun wird es darauf ankommen, dass auch beim Bau der Autobahn unser Trinkwasser keine Beeinträchtigung erfährt. Dafür werden wir uns einsetzen.

Trinkwasser ist neben der Luft zum Atmen für unser Leben unverzichtbar. Trinkwasser ist ein Grundnahrungsmittel. Dass es in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung steht, ist keine Selbstverständlichkeit.

In Kaufungen sichert der Eigenbetrieb die Versorgung der Bevölkerung komplett mit eigenen Trinkwassergewinnungsanlagen. Aus drei Brunnen (Brunnen Setzebach I und II und Brunnen Kohlenstraße) sowie zwei Quellen (Am Gelinde I und II) fördert die Gemeinde das wichtige Lebenselixier.

Aber damit das Wasser auch bei jedem zu Hause aus dem Wasserhahn läuft, müssen nicht nur die Gewinnungsanlagen, sondern auch viele Kilometer Leitungsnetz und drei Hochbehälter in gutem Zustand gehalten werden. Unser

Wasser hat daher auch seinen Preis. Kosten für die Förderung, aber auch für die Unterhaltung der Infrastruktur finden sich anteilig in unserer Wasserrechnung wieder.

Die Qualität des Trinkwassers ist in Kaufungen gleichmäßig und sehr gut. Es muss weder aufbereitet werden, noch müssen wir uns derzeit Sorgen über ausreichende Wassermengen machen.

Die Aufgaben der Zukunft liegen in der Erhaltung dieses Zustands. Wir müssen darauf achten, dass wir Schadstoffeinträge in das Grundwasser wirkungsvoll verhindern. Verantwortungsvolle Landwirtschaft, aber auch unser eigenes Verhalten tragen dazu bei, Risiken für unser Trinkwasser zu minimieren.

Politisch geht es aber auch darum, zu verhindern, dass Trinkwasser nur noch

Unser Trinkwasser ist kostbar

 

Familienfreundliches  Kaufungen

„Kaufungen ist wieder eine Kaufungen gehört darüber Kaufungen wohlfühlen und der familienfreundlichsten hinaus seit 2012 zu den an­ auf eine unterstützende InGemeinde im Landkreis“, erkannten Orten, deren Fa­ frastruktur zurückgreifen freut sich Angelika Groß­ milienarbeit aus dem Pro­ können. Dem dienen gute berndt, Fraktionsvorsitzen­ gramm „Etablierung von Betreuungs­, Beratungs­ de der SPD. Im November Familienzentren in Hessen“ und Begegnungsmöglich2015 wurde die Gemeinde mit jährlich 12.000 Euro keiten sowie eine gute Verfür ihre Familienarbeit im gefördert wird. netzung aller mit und für Rahmen des Landeswettbe­ Familienfreundlichkeit ist Familien tätigen Akteure. werbs „Aktion Generation vor dem Hintergrund des Dabei beschränkt sich der – lokale Familien stärken“ demografischen Wandels Begriff „Familie“ nicht nur als einzige nordhessische ein wichtiger Standortfak­ auf jüngere Erziehende mit Gemeinde ausgezeichnet. tor. Familien sollen sich in Kindern, sondern generationenübergreifend auch auf Senioren.

Zum Netzwerk der Familienarbeit gehören insbesondere das Bündnis für Familie, die Nachbarschaftshilfe, der Verein Familienzentrum e. V. und der Familienbeauftragte der Gemeinde, der die Familienarbeit in Kaufungen aktiv koordiniert. „Die SPD wird das weiter aktiv unterstützen und fördern“, verspricht Großberndt.

 

Kommen Sie zur Kommunalwahl und  zur Bürgermeisterwahl am 6. März 2016!

Alt werden in Kaufungen

Die Kaufunger Nachbarschaftshilfe ergänzt das Angebot für Ältere

Kaufungen verfügt über beit in Kaufungen befindet Kaufunger Seniorinnen und ein breites Spektrum an sich damit auf einem sehr Senioren“, stellt Thea HuDienstleistungen, Ein­ hohen Niveau. Dies bedeu­ bach fest, die selbst wo und richtungen und Angebo­ tet aber nicht, dass man wann immer es erforderlich ten für Senioren. Hierzu nicht noch mehr für ältere ist, Hilfe und Unterstützung zählen unter anderem die Mitbürgerinnen und Mit­ für Senioren leistet.

Begegnungsstätte, das Fa­ bürger in Kaufungen tun In der Nachbarschaftshilmilienzentrum, das Ge­ kann. Damit Menschen in fe sind relevante Institutiriatrische Krankenhaus ihrer gewohnten Umge­ onen, Kirchen, Vereine und

und das Pflegeheim des DRK, die Sozialstation, die ehrenamtlichen Freizeit­ und Kulturangebote des AWO­Ortsvereins in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Kaufungen sowie die vielen weiteren ehrenamtlichen Angebote der Vereine für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. Mit Recht kann festgestellt werden: Die Seniorenar­

bung alt werden können, was die meisten von uns ja auch wollen, ist eine optimale Abstimmung zwischen Bedarf und Hilfeangebot für ältere Menschen zu gewährleisten.

Die Basis dafür sehen wir als                 Sozialdemokraten                 in der seit zwei Jahren bestehenden Nachbarschaftshilfe Kaufungen. „Sie ergänzt das sehr gute Angebot für die

Einrichtungen zusammengeschlossen, um Hilfen und Unterstützungen generationsübergreifend anzubieten, die im bestehenden Versorgungssystem durch professionelle Dienste nicht abgedeckt werden bzw. werden können. Die Nachbarschaftshilfe ist ein sehr niederschwelliges Angebot. Die Organisation der Nachbarschaftshil­

fe als Netzwerk sorgt für eine gute Abstimmung der beteiligten Akteure über die jeweiligen Grenzen der Institutionen bzw. Vereine hinaus. „Wir werden daher die Nachbarschaftshilfe fördern und beim Ausbau unterstützen“, ist sich Thea Hubach sicher, weil sie dazu beiträgt, dass Ältere länger in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

Warum ich, Hans-Joachim Binzel, gerne in Kaufungen wohne

 

Arnim Roß und die SPD vor Ort 

Wahlinformationsstände

Sie möchten sich informieren oder haben Anregungen, Vorschläge, Kritik zur politischen Arbeit und zur Entwicklung in Kaufungen? Wir diskutieren gern mit Ihnen und freuen uns auf die Gespräche. Besuchen Sie uns an einem unserer Wahlinformationsstände oder auf verschiedenen Veranstaltungen!

3. März 2016 · 8.00–10.00 Uhr Wahlstand ALDI­Markt Niederkaufungen

5. März 2016 · ab 10.00 Uhr 

Wahlstände am EDEKA­Markt Oberkaufungen, REWE­Markt Hessenring, REWE­/ALDI­Markt Niederkaufungen

SPD-Treff am Wahlabend 6. März 2016 · ab 18.00 Uhr im Alten Bahnhof Oberkaufungen

Impressum

Herausgeber: SPD Ortsverein Kaufungen

Verantwortlich für den Inhalt: Vorstand des SPD­Ortsvereines Kaufungen, c/o 1. Vorsitzender Martin Hauck, Biegenweg 24, 34123 Kassel Redaktionsanschrift: Reinhard Fehr, Neuer

Weg 26 A, 34260 Kaufungen

Auflage: 3.500 Exemplare

Kaufungen ist eine lebens­ und liebenswerte Gemeinde. Dank der geographischen Lage zwischen der Stadt Kassel im Westen und dem Kaufunger Wald im Osten, befindet sich einerseits die Großstadt und andererseits die schöne Landschaft Nordhessen „unmittelbar“ vor der Haustür von Kaufungen. Einrichtungen des täglichen Bedarfs sowie Dienstleistungsbetriebe (Banken, Schulen, Ärzte etc.) sind in den Ortsteilen Nieder­ und Oberkaufungen vollzählig vorhanden und in wenigen Geh­ bzw. Fahrminuten zu erreichen.  Das Ortsbild in den alten Ortskernen mit den zahlreichen Fachwerkhäusern ist sehenswert. Die kulturelle Vielfalt (u.a. Kaufunger Konzerte, Kaufunger Stiftssommer, Dorftage, Stiftsweihnacht etc.) ist bemerkenswert. Daneben ist Kaufungen wegen der Stiftskirche, dem Roßgang, dem Regionalmuseum und dem Hess.­Ziegeleimuseum geschichtlich für Groß und Klein interessant. Viele Freizeitmöglichkeiten (u.a. Steinertsee) sind vorhanden; auch die zahlreichen Vereine bieten Betätigungen für Jedermann an. Die Erreichbarkeit von und nach Kaufungen auf der Straße und der Bahn ist sehr gut. Für die Kinder und Jugendlichen wird ein reichhaltiges Programm angeboten. Die Kinderbetreuung in den Kindertagesstätten einschließlich der kooperativen Schulbetreuung ist vorbildlich. Für die älteren Mitbürger ist ebenfalls gesorgt. Eine Wohnanlage an der Theodor­Heuss­Straße mit der dazugehörigen Begegnungsstätte ist für alle Menschen offen. Die Sozialstation Kaufungerwald­Söhre als ambulanter Pflegedienst ergänzt das Programm für ältere Menschen. Kurzum: Ich würde nie von Kaufungen wegziehen. Hier fühle ich mich pudelwohl.

Projekt Brauplatz erfolgreich

Zu einem guten Ortsbild Aktionsprogramm der hes­ Leipziger Straße gekauft, trägt auch die Stärkung sischen Landesregierung das auch leer stand. In das der Ortskerne gerne bei. zur Umsetzung der Behin­ Ladenlokal dieses Hauses Vielfältige Angebote, gute dertenrechtskonvention der ist ein Schuhgeschäft einEinkaufsmöglichkeiten UNO in Hessen. In das La­ gezogen. So haben im Zuge sowie eine attraktive Ge­ denlokal des Neubaus der des Brauplatzprojektes drei staltung der Ortszentren Diakonie wird ein Bio­Le­ leer stehende Gebäude an sind hierfür wesentliche bensmittelladen einziehen, der Leipziger Straße mit Voraussetzungen. Mit dem der das Warenangebot im drei leer stehenden Ladenstädtebaulichen Konzept Ortszentrum bereichert. lokalen den Besitzer gezur Sanierung des Brau­ Das zum Firmengelände zu­ wechselt. Zwei sind schon platzes wurde ein wich­ gehörige Fachwerkhaus an wieder bewohnt und in den tiger Schritt zur Stärkung der Leipziger Straße wurde Ladengeschäften gibt es der Ortszentren unternom­ ebenfalls von der Bauna­ wieder attraktive Angebote. men. Dazu gehören auch taler Diakonie Kassel über­ Schließlich hat die Gedie Gestaltung der neuen nommen und wird nach meinde den „Brauplatz“ Bürgerhausterrasse und der Fertigstellung des Neubaus als alten Dorfplatz wieder

Losseweg zur fußläufigen renoviert. Damit wurde ein in ihr Eigentum übernomErreichbarkeit des Orts­ weiteres Fachwerkhaus an men, saniert und mit neuer zentrums. „Insbesondere der Leipziger Straße in die Infrastruktur ausgestattet. das Projekt Brauplatz hat Hände neuer Besitzer über­ Der früher geschotterte die erwünschten Entwick­ führt, die es pflegen und private Parkplatz wurde lungsimpulse gebracht“, er­ instandhalten werden. Die neu gepflastert. Das eheklärt Arnim Roß. So ist eine Baunataler Diakonie beab­ malige Garagengebäude von Leerstand bedrohte Fir­ sichtigt, dieses Haus wieder wurde modernisiert und menbrache mitten im Ort für Wohnzwecke zur Verfü­ dient heute als Lagerraum abgerissen worden und an gung zu stellen, bei Bedarf sowie bei Veranstaltungen der Stelle entsteht durch auch für Betreutes Wohnen. als Unterstand oder Ausdie Baunataler Diakonie Das Nachbarhaus in der schank. Darüber hinaus Kassel ein gelungener Neu­ Leipziger Straße, das leer wurden hier öffentliche bau, der sich in das Ortsbild stand, hat im Verlauf des Toiletten integriert, die einfügt. In diesem Neubau Brauplatzprojektes eben­ bei Festen und Veranstalwird mit der Wohneinrich­ falls erfolgreich den Be­ tungen auf dem Brauplatz tung für Menschen mit Be­ sitzer gewechselt. Hier ist genutzt werden können. hinderungen eine neue so­ mit dem „Kaufunger Café“ Möglich wurde dies durch ziale Einrichtung eröffnet, ein neues attraktives An­ Finanzmittel aus dem Fördie es in Kaufungen bisher gebot für die Bürgerinnen derprogramm „Stadtumnicht gibt. Damit wird auch und Bürger entstanden. Der bau in Hessen“, wodurch ein Beitrag zur Inklusion in ehemalige Besitzer des Fir­ ca. 72 % der Kosten von Kaufungen geleistet. Die­ mengeländes am Brauplatz Bund und Land Hessen se Maßnahme folgt dem hat ein anderes Haus in der übernommen wurden.

Fachwerkpflege als Dauer-Aufgabe

Zur Attraktivität Kaufungens tragen insbesondere die Altdorffachwerkkerne in Ober­ und Niederkaufungen bei. Für den Erhalt der schönen Altdorffachwerkkerne in Kaufungen engagiert sich seit 2012 der von Bürgermeister Arnim Roß eingerichtete gemeindliche Arbeitskreis Fachwerk. Er bildet die Schnittstelle zwischen sachkundigen

Bürgern, Architekten, Verwaltung und Politik und fungiert als Kompetenzzentrum für Fragen rund um das Fachwerk in Kaufungen. Der Arbeitskreis berät die Eigentümer von Fachwerkhäusern bei Bedarf. Im Lauf seiner Arbeit ist es ihm gelungen, nahezu alle Fachwerkleerstände in Kaufungen zu beseitigen. Selbst schwierige und lange leer stehende Häuser fanden einen neuen Eigentümer, der sie liebevoll renoviert hat beziehungsweise renovieren wird. Diese erfolgreiche Arbeit wird in der Zukunft ergänzt durch den in diesem Jahr neu gegründeten Fachwerkverein, in dessen Trägerschaft zukünftig auch ein Lager für historische Baustoffe aufgebaut werden soll. „Mit dem Arbeitskreis als niedrigschwelliges Beratungsangebot und dem neuen Verein mit Baustofflager organisieren wir moderne nachbarschaftliche Hilfe unter Fachwerkhausbesitzenden“, sagt Arnim Roß.