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Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der SPD Kaufungen

Wir begrüßen Sie recht herzlich auf den Internetseiten der SPD Kaufungen und bedanken uns für Ihr Interesse an unserer politischen Arbeit. Wir möchten hier allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich umfassend über unsere Arbeit zu informieren. Darüber hinaus können Sie sich einen ersten Eindruck zu den Personen verschaffen, die diese Arbeit tragen. Aber nicht nur das; Sie können uns Vorschläge machen, kritisieren, loben und sogar in die SPD eintreten. Die Kaufunger SPD wird vertreten durch den Ortsverein. Der Ortsverein vertritt über 200 Mitglieder. Seine Organe sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Daneben gibt es als Gliederungen die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung sowie die Arbeitsgemeinschaften, namentlich die Arbeitsgemeinschaft 60plus, die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) und die Jungsozialisten (Jusos).

 
 

AllgemeinOpen Air Kino 22.09.2018

Open Air Kino am Brauplatz in Kaufungen

 

SPD in Kaufungen und Landtagsabgeordnete Strube laden ein

 

Am 22. September laden zum Ausklang des Sommers die Kaufunger Sozialdemokraten und die örtliche Landtagsabgeordnete Manuela Strube zum Freilichtkino nach Kaufungen ein. Gezeigt wird der Film „Dieses bescheuerte Herz“ mit Elias M‘Barek in der Hauptrolle. Die Filmvorführung startet um 20 Uhr am Brauplatz in Oberkaufungen. Die Veranstaltung ist kostenlos. Kalte Getränke gibt es zum Selbstkostenanteil, das Popcorn ist ebenfalls gratis.

Veröffentlicht am 10.09.2018

 

OrtsvereineEhrungen

Ehrungen von langjährigen SPD-Mitgliedern

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortvereins- Kaufungen wurden langjährige Mitglieder der SPD geehrt. Die Ehrungen nahmen die Landtagsabgeordnete Manuela Strube und die Ortsvereinsvorsitzende Martina Rapprich vor.

Leider konnten nicht alle Jubilare wegen Krankheit an der Ehrung teilnehmen.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft wurden Joachim Döring, Dieter Witzel, Alexander Fares und Thorsten Baumann geehrt.

Für 40 Jahre wurde Gisela Herbert geehrt.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurden Horst Eiche und Erich Gerlach geehrt.

Für 65 Jahre Mitgliedschaft wurde Margot Roß geehrt.

Alle Jubilare erhielten eine Urkunde und die SPD – Nadel

Die anwesenden Jubilare berichteten von ihren Beweggründen und Anlässen ihres damaligen Eintritts. Übereinstimmend wollten die Jubilare aktiv an politischen Veränderungen und am Gestalten einer sozial gerechten demokratischen Gesellschaft teilhaben.

Veröffentlicht am 06.03.2018

 

BundespolitikMitgliedervotum Ergebnis

Mitgliedervotum - Wir haben gemeinsam entschieden!

 

Foto: SPD-Mitglieder zählen die Stimmen beim Mitgliedervotum aus

 

So geht innerparteiliche Demokratie! Über 460.000 Mitglieder konnten über den Koalitionsvertrag abstimmen. 78,4 % der Mitglieder haben sich beteiligt, 66 % haben mit „Ja“ gestimmt. Die SPD hat sich für die Große Koalition entschieden.

Zehntausende Mitglieder haben in den vergangenen Wochen fair und sachlich über den Koalitionsvertrag diskutiert. Bei uns wird nicht über Basisdemokratie geredet, wir leben sie. Vielen Dank für das Engagement und die Leidenschaft in der Debatte!

Veröffentlicht am 04.03.2018

 

BundespolitikKoalitionsvertrag 08.02.2018

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD

Gemeinsam was bewegen

Der Koalitionsvertrag steht. Unser Verhandlungsergebnis zeigt: Mit der SPD wird Deutschland gerechter und zukunftsfähiger. Das haben wir den Menschen versprochen. Das halten wir ein. Wir können gemeinsam viel bewegen. Für die Menschen. Für unser Land. Für Europa. Darüber werden wir jetzt gemeinsam entscheiden.

Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD "Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land"

Link zum Koalitionsvertrag:

https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/Koalitionsvertrag/Koalitionsvertrag_2018.pdf

Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben in den Verhandlungen der letzten Wochen viel für unsere Wählerinnen und Wähler, für 42 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für Familien und unser Land erreicht.

Der Kompromiss ist das Wesen unserer Demokratie. Keine Seite kann ihre Vorstellungen zu 100 Prozent durchsetzen. Nur wer in der Lage ist, einen politischen Kompromiss zu schließen, kann unser Land gestalten. Die Jamaika-Parteien hatten das nicht verstanden. Wir haben erfolgreich verhandelt. Jetzt können wir gemeinsam entscheiden. Die Mitglieder der SPD stimmen über den Koalitionsvertrag ab.

Die SPD sorgt dafür, dass unsere Gesellschaft zusammenhält. Wir wollen, dass alle in Deutschland und in einem geeinten Europa eine sichere Zukunft haben. Wir haben jetzt die Chance, gemeinsam viel für die Menschen zu bewegen.

Weitere Info´s unter www.SPD.de oder in der Mitgliederversammlung am 23.02.2018 im Dorfgemeinschaftshaus Papierfabrik, ab 19:00 Uhr.

 

Veröffentlicht am 08.02.2018

 

BundespolitikKoalitionsverhandlungen 28.01.2018

Deine Stimme zählt!

Ob die SPD in eine Regierung mit CDU und CSU eintritt, entscheiden bei uns die Mitglieder. Jedes Mitglied kann im Rahmen des Mitgliedervotums mitentscheiden. Jede Stimme zählt.

In den Verhandlungen mit CDU und CSU kämpfen wir dafür, das Leben für die Menschen in unserem Land deutlich besser zu machen. Unser Anspruch ist, dass eine neue Bundesregierung den sozialen Zusammenhalt in unserem Land stärkt, dass sie Motor einer neuen Europapolitik wird, und dass sie unser Land dort erneuert, wo es nicht modern ist. Am Ende der Verhandlungen, entscheiden unsere Mitglieder darüber, ob wir diesem Anspruch gerecht werden und in eine neue Bundesregierung eintreten sollen.

Gemeinsam entscheiden wir.
Deine Stimme zählt!

Fahrplan

Am 26. Januar haben CDU, CSU und SPD die Koalitionsverhandlungen aufgenommen. Die Spitzenrunde hat einen inhaltlichen und organisatorischen Fahrplan abgesteckt und die Arbeitsgruppen sowie die Hauptverhandlungsrunde eingesetzt. Damit beginnt die Arbeit der Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppen sind aufgefordert, bis spätestens zum 2. Februar die Arbeit abzuschließen. Vom 2. bis 4. Februar wird es eine Klausurtagung der Spitzenrunde unter Beteiligung der Hauptverhandlungsrunde geben mit dem Willen, die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen. Bei Bedarf stehen zwei weitere Tage zur Verfügung.

Folgender Fahrplan wurde vereinbart:

  • Sonntag, 28. Januar 2018
    17.00 Uhr Runde der Parteivorsitzenden im Konrad-Adenauer-Haus
    20.00 Uhr Spitzenrunde (15er-Runde) im Konrad-Adenauer-Haus

  • Dienstag, 30. Januar 2018
    20.00 Uhr Spitzenrunde (15er-Runde) im Willy-Brandt-Haus mit Berichten aus den Arbeitsgruppen

  • Donnerstag, 1. Februar 2018
    20.00 Uhr Spitzenrunde (15er-Runde) in der Bayerischen Landesvertretung mit Berichten aus den Arbeitsgruppen

  • Freitag, 2. Februar 2018
    14.00 Uhr Parteiinterne Sitzungen im Willy-Brandt-Haus

    Beginn der Klausurtagung
    16.00 Uhr Hauptverhandlungsrunde im Willy-Brandt-Haus mit Berichten aus den Arbeitsgruppen
    anschl. Spitzenrunde (15er-Runde) mit Berichten aus den Arbeitsgruppen

  • Samstag, 3. Februar 2018
    Fortsetzung der Klausurtagung
    10.00 Uhr Spitzenrunde (15er-Runde) im Konrad-Adenauer-Haus (mit AGs)

  • Sonntag, 4. Februar 2018
    Fortsetzung der Klausurtagung
    10.00 Uhr Spitzenrunde (15er-Runde) im Willy-Brandt-Haus (mit AGs)

     

Veröffentlicht am 29.01.2018

 

BundespolitikSonderparteitag in Bonn 21.01.2018

Bundesparteitag in Bonn

SPD tritt in Koalitionsverhandlungen ein

 

Foto: Ein Delegierter hält beim SPD-Bundesparteitag seine Stimmkarte hoch.

 

Das ist gelebte Demokratie. Nach einer leidenschaftlichen und kontroversen Debatte hat der SPD-Parteitag den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU.

Über 3.000 Delegierte und Gäste haben in einer emotionalen Auseinandersetzung um den richtigen Weg für die SPD gerungen und das Für und Wider von Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU diskutiert. „Lebendige Demokratie“, so beschrieb zum Auftakt die stellvertretende Parteivorsitzende Malu Dreyer die Debatte – nicht nur auf dem Parteitag, sondern auch schon in den vergangenen Wochen.

Neben SPD-Chef Martin Schulz warb der gesamte Parteivorstand für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen – besonders leidenschaftlich und kämpferisch unter anderem Andrea Nahles, Stephan Weil und Manuela Schwesig.

Denn schon das Sondierungsergebnis kann das Leben von vielen Menschen deutlich besser machen: Mehr Geld in den Haushaltskassen der Familien, neue Jobs für 150.000 Langzeitarbeitslose, Mindestlohn für Azubis, mehr Geld fürs BAföG, Sicherheit im Alter durch die neue Grundrente, Investitionen in die Hochschulen, in schnelles Internet und neue Straßen. Das alles hatte die SPD in den Sondierungsgesprächen schon durchgesetzt. Und, wie Schulz betonte: Mehr Geld für einen kraftvollen Aufbruch in der Bildung und der Paradigmenwechsel in Europa.

Entlang des Leitantrags diskutierten die Delegierten auch das Versprechen, sich in den anstehenden Verhandlungen noch einmal stark zu machen für folgende Punkte: Es geht darum, das Ende der Zwei-Klassen-Medizin einzuleiten, die sachgrundlose Befristung bei Arbeitsverträgen zu stoppen und eine menschliche Regelung beim Familiennachzug von Flüchtlingen.

Mehrheitlich folgte der Parteitag dem SPD-Chef – und hat den Weg frei gemacht für Koalitionsverhandlungen mit CDU und CSU. Mit dem
„Mut zur Entschlossenheit“ will Schulz nun in die Gespräche gehen – und „der Härte unserer Verhandlerinnen und Verhandler“.

Jetzt haben die Mitglieder das Wort. Mit den Diskussionen der vergangenen Wochen, mit dem Parteitag und der Rolle der Parteimitglieder für die letztlich gültige Entscheidung hat die SPD ein deutliches Signal für die Stärkung der Demokratie gesetzt.

Voraussichtlich im März werden alle Mitglieder sagen, ob das dann vorliegende Verhandlungsergebnis eine gute Grundlage für die SPD ist, um in eine neue Regierung einzutreten.

Veröffentlicht am 22.01.2018

 

BundespolitikSondierungsergebnisse 12.01.2018

Foto: Willy-Brandt-Skulptur in der Parteizentrale der SPD

Die Sondierung: Das haben wir erreicht

Nach fünf Tagen harter Arbeit in den Sondierungen mit CDU und CSU haben wir ein Ergebnis erzielt. Wir wollen den sozialen Zusammenhalt in unserem Land stärken. Wir wollen einen Aufbruch für eine neue Europapolitik. Wir wollen die Probleme lösen, die die Bürgerinnen und Bürger in ihrem Alltag bewegen. Mit diesem Anspruch haben wir die Sondierungen erfolgreich geführt.

Das sind aus unserer Sicht die wichtigsten Punkte:

  • Ein demokratisches, solidarisches und soziales Europa: Mit sozialen Mindeststandards, Angleichung der Unternehmensbesteuerung, Kampf gegen Steueroasen und dem Ende der einseitigen Sparpolitik.
     

  • Sichere Arbeit, gute Löhne, eine innovative Wirtschaft: Mit einem Fachkräfteeinwanderungsgesetz, regionale Strukturförderung in Ost und West, Mindestausbildungsvergütung und einem öffentlich geförderten Arbeitsmarkt für Frauen und Männer, die lange schon keine Arbeit gefunden haben.
     

  • Echte Gleichberechtigung von Frauen und Männern: Mit dem Rechtsanspruch auf Rückkehr in Vollzeit und auf Ganztagsbetreuung in Kita und Schule. Und mit sozialen Berufen, die aufgewertet werden – und vor allem auch besser bezahlt!
     

  • Mehr für Familien: Mit Steuerentlastungen für kleine und mittlere Einkommen und dem Maßnahmenpaket gegen Kinderarmut. Mit gebührenfreien Kitas, der Aufhebung des Kooperationsverbots und mit Kinderrechten im Grundgesetz.
     

  • Sichere Renten und ein faires Gesundheitssystem: Mit einem stabilen Rentenniveau, der Grundrente und der Parität in der Gesetzlichen Krankenversicherung.
     

  • Mehr Investitionen: Mit dem flächendeckenden Ausbau des schnellsten Internets und mehr Geld für Straßen und für die Kommunen. Erstmalig soll es ein Klimaschutzgesetz mit ambitionierteren Zielen geben.

Veröffentlicht am 15.01.2018

 

BundespolitikMartin Schulz auf dem Königsplatz

7. September 2017

Mit einer mitreißenden Rede und einem engagierten Auftritt begeisterte Martin Schulz am Donnerstag die Menschen auf dem Königsplatz in Kassel. Vor über 3000 Menschen überzeugten Martin Schulz und die nordhessischen Kandidaten und Kandidatinnen zur Bundestagswahl am 24. September 2017 von einer sozialen Politik mit Herz und Verstand.

Wer nicht Live dabei sein konnte, hat die Möglichkeit das Video im Internet anzusehen.

https://www.facebook.com/martinschulz/videos/10155250335663462/

Veröffentlicht am 12.09.2017

 

Bundespolitik10 Gründe SPD zu wählen

Veröffentlicht am 31.08.2017

 

KommunalpolitikA44 - November 2016

Liebe Genossinnen und Genossen,

wie Euch aus der Presse bekannt ist, war der Hess. Umwelt und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir am 18.11.2016 in Kaufungen. Er ist gekommen, um über Ergebnisse einer Unterredung im Bundesverkehrsministerium zur A44 zu informieren.

Veranlassung sind die Dialoggespräche, die mit dem Hess. Verkehrsministerium, hessen mobil und Vertretern des Runden Tisch Kaufungen und der umliegenden Gemeinden/Stadt geführt wurden. Dieser Dialog wurde vom Ministerium unterbrochen um verschieden Punkte zu klären, die von den Beteiligten sehr gegensätzlich gesehen werden.

Für uns sind Arnim Ross, Gerhard Iske, Werner Liphardt, Karl Hellmich und Angelika Großberndt im Dialog beteiligt und waren beim Ministergespräch anwesend. Wir möchten Euch „aus erster Hand“ über das Ergebnis informieren:

  1. Die Verlegung der A44 Richtung Lohfelden/Söhre (H-Trasse) wird nicht realisiert.

  2. Die Einhausung der Autobahn im Bereich Ziegelhütte wird nicht realisiert.

  3. Die Anschlussstelle der A44 an die A7 soll im Bereich der jetzigen B7 (Abfahrt nach Lohfelden) vor Niederkaufungen gebaut werden.

  4. Das Durchfahrtsverbot für LKW > 12 t bis zur Fertigstellung der A44 soll durch das Regierungspräsidium Kassel geprüft werden.

  5. Der Trinkwasserbrunnen Kohlenstraße bleibt erhalten.

  6. Für die Wohngebiete, auch zukünftigen Siedlungsflächen, wird aktiver „bestmöglicher“ Lärmschutz realisiert.

  7. Es wird keine Autobahnumleitung durch die Ortslagen von Kaufungen geben.

    Die SPD Fraktion hat in 2008 einen Beschluss auf den Weg gebracht, der grundsätzlich klarstellt, dass wir das Lossetal für eine Autobahn nicht geeignet halten. Aber wenn sich diese nicht verhindern lässt, haben wir Anforderungen formuliert, damit die Menschen und die Natur in Kaufungen bestmöglich geschützt werden.

    Mit diesen Anforderungen sind wir im Dialog angetreten und haben die Verhandlungen geführt.

    Wie wir nun erfahren, ist es nicht gelungen, alle unsere Forderungen durchzusetzen.

  8. Die Einhausung wäre ein deutliches „grünes“ Signal gewesen, um die Bechstein Fledermaus zu schützen und zu verhindern, dass noch mehr Flächen des Stiftswaldes durch Ausgleichsmaßnahmen in Anspruch genommen werden. Gleichzeitig hätte eine Einhausung die Lärmproblematik in angrenzenden Siedlungsgebieten deutlich verbessert. So wären Menschen, Natur und Tiere wirksam geschützt worden. Wir hätten uns an dieser Stelle mehr Einfluss des grünen Ministers in Berlin gewünscht. Die Entscheidung verwundert aber nicht wirklich, bei einem Bundesverkehrsminister der CSU.

  9. Die Verlegung der gesamten Trasse in Richtung Söhre, haben wir immer als gleichberechtigt Variante angesehen, die es verdient gehabt hätte näher untersucht zu werden. Das scheint offensichtlich nicht mehr möglich. SCHADE!

    WIR HABEN ABER AUCH SCHON EINIGES ERREICHT.

  10. Wird eine Auf- und Abfahrt zur A44 vor Niederkaufungen und nicht nach Papierfabrik gebaut, hat das zur Folge, dass der Gemeinde nicht die gesamte Fläche „Im Nassen“ als Entwicklungsgebiet für Gewerbe zur Verfügung steht. Etwa 1/3 der Fläche geht verloren. Dennoch bleibt festzustellen, dass unser Gewerbegebiet weiter wachsen kann und an die Autobahn direkt angeschlossen sein wird. In diesem Punkt sehen wir die Verhandlungen noch nicht als abgeschlossen an. Wir erwarten Nachbesserungen bzw. Ausgleich für die verlorenen Flächen.

  11. Das jetzige LKW Durchfahrtverbot > 12 t auf der B7 kann für die Bauphase möglicherweise beibehalten werden. Das ist rechtlich beim Regierungspräsidium Kassel noch zu prüfen. Damit bleibt diese Option für uns weiterhin bestehen. Wir bleiben dran!

  12. Die Versorgung unserer Bevölkerung mit eigenem Trinkwasser ist endgültig sichergestellt. Es wäre nicht auszudenken gewesen, wie sich die Wasserpreise und möglicherweise die Wasserqualität entwickelt hätten, wenn wir jeden Tropfen Wasser im Umland hätten einkaufen müssen. Das ist ein wichtiges Ergebnis.

  13. Wir haben die Zusage, dass der Lärmschutz an einer Autobahn so gestaltet wird, dass unsere jetzigen und zukünftigen Siedlungsgebiete geschützt werden. Es reicht nicht aus, Gebäude nur mit Lärmschutz Fenster auszustatten. Es wird technische Maßnahmen (z. B. Lärmschutzwände und -wälle, Flüsterasphalt etc.) an der Autobahn geben. Hier werden wir Minister Al-Wazir in den weiteren Verhandlungen beim Wort nehmen.

  14. Das Wichtigste ist die Zusage, dass Kaufungen keinen Umleitungsverkehr durch die Ortslagen Nieder- und Oberkaufungen ertragen muss. Die B7 bleibt als Umleitungsstrecke erhalten und wird Kreisstraße. Die vorhandene K7 zwischen Helsa und Kaufungen soll dafür entfallen. Wie die Gestaltung der Leipziger Straße am Ausgang Oberkaufungens dann aussehen kann wird Thema der weiteren Verhandlungen sein. Ob für Oberkaufungen die Zufahrt über die Theodor-Heuß-Straße ausreicht oder weitere Anbindungen nötig sind ist zu klären. Auch in diesem Punkt werden wir die Interessen von Kaufungen aktiv vertreten.

    Wir sind in diesem Dialog noch nicht am Ende. Und das bedeutet für uns, dass wir auch zukünftig alles versuchen werden um eine möglichst Verträgliche Lösung zu finden. Letztlich wird die Entscheidung über eine Klage unter Abwägung aller Belange (z. B. Autobahnver-kehr auf der B7, Erfolgsaussichten, alternative Lösungen, Naturschutzbelange etc.) zu treffen sein.

     

    Angelika Großberndt

    (Fraktionsvorsitzende)

Veröffentlicht am 12.12.2016

 

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