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Ortsverein

Im Jahr 2004 wurden zwischen den bisherigen sozialdemokratischen Traditionsvereinen Oberkaufungen und Niederkaufungen Verhandlungen über einen Zusammenschluss aufgenommen. Die Mitgliederversammlungen der Ortsvereine Oberkaufungen und Niederkaufungen diskutierten am 28.10.2004 in getrennten Mitgliederversammlungen die Ergebnisse der Vorstandsgespräche zur Bildung eines gemeinsamen Ortsvereins und stimmten jeweils über die Beschlussempfehlung der Vorstände ab. Mit jeweils großer Mehrheit wurde der Zusammenschluss der beiden Ortsvereine beschlossen. Der Ortsverein Niederkaufungen fasste den Beschluss einstimmig und der Ortsverein Oberkaufungen bei einer Enthaltung. Der Zusammenschluss wurde mit Beginn des neuen Kalenderjahres zum 01.01.2005 vollzogen, nachdem die Ortsvereine über 100 Jahre lang getrennt für die Partei und die Gemeinde gearbeitet hatten.
Die Überlegungen, die Zusammenarbeit zu verdichten, waren nicht neu. Die AG 60Plus, ASF und Jusos arbeiteten bereits mit gutem Ergebnis auf der Gesamtfläche der Gemeinde zusammen. Die Fraktionsarbeit wurde bereits seit zwei Jahrzehnten von einem Gemeindeverband in Kaufungen getragen. Insbesondere die Erfahrungen im Bürgermeisterwahlkampf 2004 hatten zu dem Bestreben geführt, die Arbeit und die Aktionsfähigkeit der SPD in Kaufungen durch eine Bündelung und Konzentration der organisatorischen Strukturen zu stärken.
Nun wurde mit dem Zusammenschluss nachvollzogen, was auf der Ebene der politischen Gemeinde bereits 1972 durchgeführt wurde. Die Notwendigkeit des Zusammenschlusses hatte man in den Ortsvereinen diskutiert und erörtert und man war zu dem Ergebnis gekommen, dass die Arbeitsfähigkeit und Aktionsfähigkeit durch eine Straffung der Strukturen verbessert werden könne. Auch zukünftig geht es für die Sozialdemokratie in Kaufungen vor allem darum, die bisher von ihr wesentlich und verantwortlich gestaltete Entwicklung Kaufungens fortzusetzen und insbesondere die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Standards unter stark veränderten Rahmenbedingungen auszubauen und zu sichern. Dazu gehört die Sicherung wohnortnaher Arbeitsplätze ebenso wie eine Politik, die älteren und jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern Sicherheit und Perspektiven in der Gemeinde biete.